Teamviewer Link

Hier mal für mich zum Merken:

Computer-Problem…

Beim Suchen nach Informationen über das nächste Release von Shotwell (seit Maverick Meerkat die Standard-Bildverwaltungssoftware in Ubuntu) bin ich hierüber gestolpert: http://blog.yorba.org/eric/2011/08/computer-problems.html

 

Huch, da musste ich gleich an Rex the Runt denken…

 

Ist Unity eine Maemo-Kopie?

Nachdem ich mich wieder mal mit den Neuerungen in Oneiric befasst habe,
wo sich Unity auch auf der Fallback-Ebene einnistet, und ich mich wahrscheinlich darauf einlassen muss,  habe ich soeben (erst) festgestellt, dass Unity der Oberfläche meines N810 verblüffend ähnelt.

Das ist natürlich nur bei grober Betrachtung so, die meisten Dinge an Unity
sind viel weiter getrieben, aber nun wird mir noch klarer, dass der
Unity-Desktop (wie auch die Gnome-Shell) auf Touch-Bedienung abzielt.
Kurz gesagt, ich schließe mich Linus Torvalds an und sehne mich auch nach einem Gnome 2 – Fork, der wirklich was taugt.

Momentan habe ich nur den Fork Mate gefunden, der allerdings
noch in den Anfangsgründen steckt und dessen Entwicklung ungewiss ist.
Vor allem dass die neuesten Einträge auf der Site mehr als 11 Tage alt
sind stimmt mich da eher skeptisch.

Wahrscheinlich werden Gnome 2 Fans wohl oder übel zu Xubuntu umschwenken müssen – give it a try!

 

WordPress log…

Nach einer Woche Beschäftigung mit WordPress habe ich meine „richtige“ Website nun auch darauf umgestellt. Schuld daran ist u.a. ein Bug in Flatpress: nach einer Umstellung des Hosts von PHP 4.x auf 5.x (das war ziemlich überfällig! Dank an strato – besser spät als nie!) landete PHP in der Datei  /fp-includes/core/core.bplustree.class.php in einem Loop, der 2 GB Hauptspeicher belegen wollte, weit über dem Limit meines Webspaces und über dem, was WordPress im Normalfall braucht. Flatpress ist eigentlich gerade für Webspaces ohne Datenbank oder (wie in meinem Fall) langsamer Datenbankanbindung interessant. Alle Daten werden in Textdateien geschrieben, die dementsprechend schnell geladen werden können. Artikel lassen sich einfach in BBcode formatieren.

Leider konnte ich die Installation nach dem Upgrade nicht mehr zum Laufen überreden. WordPress hingegen nahm das Upgrade positiv zur Kenntnis, es hat sich spürbar beschleunigt und einige Plugins sind jetzt auch nutzbar.

Kurz gesagt, meine Website läuft nun unter WordPress, momentan noch als „Visitenkarte“: andreaslang.info

Leben mit Ubuntu

Seit feisty fawn (Januar 2007) bin ich nun mit Ubuntu unterwegs. Bin damals gleich ins kalte Wasser gehüpft und habe mal eben die Alpha-Version installiert. Es war erstaunlich, was da alles “out-of-the-box” ging.  Meine Erfahrungen mit Linux hatten bis zu jener denkwürdigen Installation jedesmal damit geendet, den ‘Schrott’ wieder von der Festplatte zu verbannen: meist funktionierten die Bildschirmeinstellungen nicht richtig, mal wurde das Touchpad nicht erkannt, mal machte die Soundausgabe keinen Mucks…

Das war übrigens der einzige Punkt in dem Ubuntu ebenfalls nicht gleich zur Stelle war, duch die hilfreichen Foren und Wiki-Artikel von ubuntuusers konnte ich das schnell beheben und dabei erste Erfahrungen mit den Systemdateien von Linux machen.

Vorher war ich an der Zedat an der FU-Berlin mit Linux/Unix in Berührung gekommen. Es war richtig „oldschool“ man meldete sich am Terminal an und bekam dann einen spartanischen Windowmanager a la Fluxboxx zur Benutzung, darin liefen das gute alte Netscape, als mail-client wurde pine genutzt. Ich erinnere mich, damals eine Sammlung der wichtigsten Unix-Befehle ausgedruckt zu haben, um mich einigermaßen sinnvoll darauf bewegen zu können. Damals nutzte ich privat Windows 3.11.

Meine ersten richtigen Linux-Erfahrungen machte ich später mit verschiedenen Systemen. Begonnen hatte ich mit SUSE, Ende der ’90er, dann testete ich Mandrake, Fedora, schließlich wieder mal openSUSE … ja, ich hatte den Wunsch Windows loszuwerden und war auf der Suche nach Alternativen, zwischendurch kam mir sogar QNX unter die Finger, war bei einer PC-Zeitschrift dabei und lief auch flott auf meinem Rechner. Keine Ahnung, warum mich das immer wieder überkam. Ich versuche mal zu rekapitulieren, was mich an Windows störte:

  • ständig verbreiteten sich neue Viren
  • man hat nur wenig Einblick in das System hinter der Oberfläche
  • kaum Möglichkeiten mit Bordmitteln das System zu beeinflussen
  • man hat das Gefühl, dass Windows immer langsamer wird
  • größere Updates verlangen neue Hardware
  • jeder Versionswechsel bringt eine andere Ordnerstruktur
  • Anpassungen brauchen meist kostenpflichtige Tools
  • irgendwie immer das Gefühl, vor wichtigen Informationen abgeschirmt zu werden (Dieses Programm verursachte einen unbekannten Fehler….)

Da trat plötzlich Ubuntu auf den Plan. So plötzlich nicht, ich hatte schon einiges davon gehört. Was mich im ersten Moment überzeugte war die Optik. Es fing mit Compiz an – mein nagelneuer Laptop mit intel i855 war nicht für Aero geeignet, das wichtigste Argument, gegen Linux – fehlender Treibersupport griff hier nicht. Vista schien also keine Option zu sein, Windows XP war zwar stabil aber schon recht angestaubt. Die Testversion von Vista lief (bis auf Aero) ganz gut auf dem Laptop, aber ich fand Vista schon gewöhnungsbedürftig, abgesehen davon, dass ich es hätte kaufen müssen, da konnte ich es gleich mit etwas ganz anderen probieren.

Für diese Entscheidung sprach außerdem auch, dass ich inzwischen einige Programme benutzte, die es auch für Linux gab, am wichtigsten Openoffice, Gimp, Inkscape, Audacity und Scribus. Und: ich konnte ja immer noch Windows booten. Also ging es los: bei der Installation die Platte in zwei etwa gleiche Teile geteilt und alles bestätigt: Siehe da, Ubuntu funktionierte, fühlte sich flüssig und modern an. Nachdem auch der Sound richtig lief, fand ich auch endlich heraus, wie man Software unter Linux installiert, das war für mich bis dato immer ein Stolperstein gewesen, mit Synaptics war das alles kein Problem. Sogar die Kommandos, die ich Mitte der neunziger Jahre an der Zedat gelernt hatte funktionierten da… Das mag ich so an Linux, dass man die Kenntnisse über das Grundsystem immer weiter aufbauen und vertiefen kann, und dass man darauf auch zurückgreifen kann.

Jetzt nach mehr als fünf Jahren bin ich sehr zufrieden mit der Entscheidung, sie hat mich von Überflüssigem befreit und mir Kenntnisse verschafft, die ich auch beruflich einsetzen kann – das Administrieren eines Linux-Servers (leider openSuse ;) ).

Allerdings steht mit Gnome3 respektive Unity nun auch unter Ubuntu ein gravierender UI-Wechsel an. Wobei… die Grundstruktur ist davon unberührt und ich habe genügend Alternativen. Momentan ist LinuxMint ein aussichtsreicher Kandidat.